Wanderung zum 1. Mai

11. Mai 2012

Da das Gräfenbergwochenende wieder naht, haben sich Patrick, Marco und ich dazu entschlossen, eine Fitnessprobe zu machen und den Mai mit einer Wanderung durch den Reichsforst zu starten. Dabei sollte auch der ein oder andere Cache nicht fehlen.

Der erste Cache “matz” war kurz nach dem Start hinterm Flughafen gefunden. Diesen hatte ich vor einiger langer Zeit bereits einmal vergeblich gesucht, aber Patricks gutes Auge, hat ihn sofort entdeckt. Weiter ging es über den golfplatz. Dieser Cache blieb uns verborgen mit dem Gedanken, wer bitte Mikros in den Wald schmeißt?

Also nicht verzagen und weiter, über die A3 und Richtung Felsenkeller, wobei wir hier einen Abstecher zum “Big Tree” machten und hier wieder fündig waren. Den Multi am Felsenkeller haben wir dann doch vertagt und dafür ein Radlerhalbe und die Brotzeit gewählt. Frisch gestärkt ging es quer nun Richtung Schussfang an den Urpferden vorbei. Kurz vor diesen haben wir noch eine kleine Tinkpause eingelegt und sind dann über die Sandgrube zu den Pferden und den Wall marschiert.

Von hier oben hat man eine herrliche Aussicht!

Nun ging es weiter über die Abschlussrampen der Panzer zum Endpunkt unserer Tagestour. Hier hat uns dann Sandra wieder eingesammelt. Nach 25km tat das gut!

Bei Patrick daheim angekommen, wurden wir sogar direkt noch mit selbst gebackenem Apfelkuchen und Kaffee versorgt.

Bis zur nächsten Tour!

SANE auf pfSense – der Scanserver

24. April 2012

Nachdem ich Cups erfolgreich zum Laufen gebracht habe, wollte ich nun noch den Scanner meines HP M1005 MFP über das Netzwerk verwenden.

Also ging es los, als erstes die Installation:

Da für pfSense, welches auf freeBSD 8.1 basiert, es keine Pakete mehr gibt, habe ich direkt vom FTP mittels: pkg_add -r ftp://ftp.freebsd.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-8-stable/Latest/sane-backends.tbz

das Backend für SANE und dann mit: pkg_add -r ftp://ftp.freebsd.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-8-stable/Latest/sane-frontends.tbz das frontend installiert. Ob das Frontend benötigt wird, kann ich nicht genau sagen, ich habe es vorsichtshalber mitinstalliert.

Anschließend ging es an das Konfigurieren.

Als erstes müssen wir die Rechte in der Datei /etc/devfs.rules mit folgendem Eintrag für den Dienst gestatten:

add path ‘ugen0.2′ mode 0660 group cups      # 0.2 entsprechend eurer ermittelten ID

Mit dem vi fügen wir in der Datei /etc/group bei der Gruppe cups den Benutzer saned hinzu:

cups:[...]:cups,saned

Wie in der Installationsroutine geschrieben wurde, habe ich nun folgende Datei erstellt:

vi /usr/local/etc/devd/saned.conf

Mit dem Inhalt:

notify 100 {
match “system” “USB”;
match “subsystem” “INTERFACE”;
match “type” “ATTACH”;
match “cdev” “ugen0.2″;
match “vendor” “0x03f0″;
match “product” “0x3b17″;
action “chown -L cups:saned /dev/$cdev && chmod -L 660 /dev/$cdev”;
};

Wobei man das ugenx.y für den USB Scanner mittels dmesg herausbekommt. Bei mir ist das ugen0.2. Den Vendor und Product Code bekommt ihr mit:

sane-find-scanner -q
found USB scanner (vendor=0x03f0, product=0x3b17) at libusb:/dev/usb:/dev/ugen0.2

heraus. Meinen Treiber hatte SANE direkt für den Drucker drin. Evtl. müsst ihr unter /usr/local/etc/sane.d/dll.conf den Treiber und net für den Netzwerkzugriff aktivieren (einfach das # mit Hilfe des vi löschen).

Anschließend muss man in der Datei /etc/rc.conf.local folgende Zeilen hinzufügen, damit die benötigten Services gestartet werden können:

inetd_enable=”YES”
saned_enable=”YES”

Zum Abschluss muss der initd service noch konfiguriert werden. Dafür muss in der Datei /etc/services die Zeile:

 sane-port            6566/tcp                      # SANE network scanner daemon

einfügen und dazu dann im /etc/inetd.conf  entsprechend den Scannerdienst starten lassen:

sane-port             stream              tcp         nowait            saned.saned                     /usr/local/sbin/saned saned

Jetzt sollte alles konfiguriert sein, so dass wir die Dienste starten können:

/etc/rc.d/inted start
/usr/local/etc/rc.d/saned start

Nun sollte mit scanimage -L eine ähnliche Ausgabe bei euch erscheinen:

scanimage -L
device `hpljm1005:libusb:/dev/usb:/dev/ugen0.2′ is a Hewlett-Packard LaserJet M1005 multi-function peripheral

Ob der Scanner lokal einwandfrei arbeitet kann man mit scanimage -T hpljm1005:libusb:/dev/usb:/dev/ugen0.2 (ihr müsst euren Druckertreiber nehmen) testen.

 

Damit der Zugriff aus dem Netzwerk auf die pfSense möglich ist, habe ich für SANE noch in der Firewall auf dem LAN Interface eine Regel eingtragen, dass aus dem Lannetz auf die LAN Adresse mit dem Port 6566 zugegriffen werden darf.

SANE hat dazu eine eigene Zugriffsberechtigung. Dazu muss man in der Datei vi /usr/local/etc/sane.d/saned.conf die Freigaben einpflegen:

localhost                                                   # Hostnamen sind möglich
pfsense.mylan.local                            # ebenso ganze Domainnamen
192.168.1.0/24                                     # Ganze Netze
192.168.2.5                                             # oder einzelne IP Adressen.

Bei mir ging es so immer noch nicht. :-( Nach dem rumprobieren mit den Rechten habe ich irgendwann in der inetd.conf den Aufruf um den Parameter -a ergänzt:

/usr/local/sbin/saned -a saned

Dieser bewirkt, dass der Service als Standalone gestartet wird. Nun ist auch der Zugriff mit SaneTwain einwandfrei möglich. Dazu einfach die im Programm beim ersten Start die IP des Scanservers eingeben, Port lassen und als Usernamen saned eingeben. Dann hat bei mir alles seinen Dienst einwandfrei verrichtet!

Viel Spaß!

Farben ändern für LS in Linux

28. März 2012

Mich stört die kaum lesbare dunkelblaue Schrift beim “ls” Befehl für die Ordner. Um das zu ändern muss man folgendes tun:

Als erstes schauen wir, in welcher Datei die Farben für uns festgelegt werden: “echo $COLORS
Bei mir kam die Ausgabe: “/etc/DIR_COLORS.xterm” zurück.

Für die Farbgebung gibt es folgende Farbcodes:

Attribute codes:                    00=none 01=bold 04=underscore 05=blink 07=reverse 08=concealed
Text color codes:                  30=black 31=red 32=green 33=yellow 34=blue 35=magenta 36=cyan 37=white
Background color codes:   40=black 41=red 42=green 43=yellow 44=blue 45=magenta 46=cyan 47=white

Nun öffnen wir die Datei ”/etc/DIR_COLORS.xterm“, bzw. ”/etc/DIR_COLORS” für lokalen Zugriff mit dem vi als root (sudoer).
Und suchen die Zeile: “DIR 00;34  #directory” (Manchmal auch DIR 01;34 [...]) . Diese gibt die Farbgebung für Verzeichnisse.

Hier habe ich einfach einen gelben (sieht teilweise grünlich aus) Hintergrund für die Zeilen hinzugefügt nach dem obigen Muster:

DIR 00;34;42    # directory

sowohl in der  ”/etc/DIR_COLORS.xterm” als auch in der “/etc/DIR_COLORS“: DIR 01;34;42    # directory”.

Die Datei nun noch mit [ESC], :, w [Enter] speichern und wenn das erfolgreich war mit [Esc], :, q, [Enter] schließen.

Jetzt müsst ihr euch noch mal ausloggen und neu einloggen, dass die Einstellungen übernommen werden und wenn alles passt, ist der ls Befehl wieder komplett lesbar!

Viel Spaß

 

Kostenloser Unwetterwarnservice von der ERGO

5. Januar 2012

Das ist Service:

Heute bin ich über dne Kostenfreien Unwetterwarnservice per SMS von der ERGO Versicherung gestolpert.
Hierzu muss man sich mit seiner Handynummer (logisch ;-) ), Namen und Adresse unter folgendem Link anmelden:

https://www.fagms.net/cgi-bin/host.test?AID=17408

Sehr schön finde ich, dass man nicht der Werbung zustimmen muss und auch nicht mal Kunde der ERGO sein muss.

Da sage ich doch mal vielen Dank an die ERGO!

Grüße,
Felix

pfSense & CUPS – Ein Printserver mit Hindernissen

7. September 2011

Nachdem meine Firewall unter pfSense (FreeBSD) eh die ganze Zeit läuft und ich gerne meinen Drucker von allen Rechnern aus verwenden wollte, sollte der Router diese nebentätigkeit noch mit übernehmen.

Da pfSense allerdings einige kleine Änderungen hat, habe ich mich verzweifelt bemüht mit meinen Standard-Linux-Kenntnissen CUPS zu installieren. Bis ich auf die Funktion Package Add gestoßen bin. Aber auch mit pkg_add cups wollte es nicht, also die ganzen Optionen gewälst und mit pkg_add -r cups lief dann die Installation durch.

Nun war die nächste Schwierigkeit per browser auf die Oberfläche zu kommen.
Dazu geht man auf die Weboberfläche von pfsense und dort geht über Firewall -> Rules auf die LAN Schnitstelle, bzw. auf die Schnittstellen, von denen aus der/die Drucker später erreicht werden soll, und legt eine neue Regel an und wählt:

  • Action: “Pass”
  • Interface: “LAN” (oder das von wo aus der Druckerzugriff stattfindet)
  • Protocol: “TCP”
  • Source: Auf was man beschränken möchte, z.B. “LAN subnet”
  • Destination: “LAN address”
  • Destination port range: from: “(other)” “631″
    to: “(other)” “631″
  • Description: z.B. “CUPS” oder was man möchte

und nun mit Save speichern.

So und welch Schock, man kommt immer noch nicht per http://IP-Adresse:631 auf die Seite. Nun fand ich die Info, dass man die cupsd.conf anpassen muss. Hier findet ihr meine: cupsd.conf Ihr könnt eigentlich die komplett übernehmen, müsst nur das Subnet evtl. anpassen, wenn ihr einen anderen bereich als 192.168.0.* /24 verwendet.

Jetzt kam ich auf die Oberfläche. Doch wie erkenne ich nun meinen Drucker? Unter “Drucker hinzufügen” wurde keiner gefunden. Unter “Verfügbare Drucker auflisten” wurde dann nur der CUPS-PDF Drucker gelistet. Diesen habe ich dann einfach mal mit den Standard-Werten eingerichtet. Aber von meinem HP LaserJet M1005 MFP noch keine Spur.

Mit dem befehl dmesg fang ich dann folgende Zeilen:
ugen1.2: at usbus1
ulpt0: on usbus1
ulpt0: using bi-directional mode

Was mich dazu brachte, dass er den Drucker zwar findet, aber nicht direkt einbinden kann. Also habe ich etwas weitergeforscht und in der /etc/devfs.rules noch folgende Zeilen hinzugefügt:
add path ‘ugen1.2′ mode 0660 group cups
Das ugen1.2 müsst ihr evtl entsprechend eurer dmesg ausgabe anpassen! Das kommt immer auf den USB Port an.

Nach den Änderungen habe ich noch eine rc.conf.local angelegt, da sich der cupsd nicht starten ließ. Dort steht bei mir:
cupsd_enable=”YES”
devfs_system_ruleset=”system”

Anschließend muss man die beiden Dateien neu laden:
/etc/rc.d/devfs restart
/usr/local/etc/rc.d/cupsd restart

Jetzt haben mir die Treiber gefehlt. Dank foo2zjs habe ich bei ihm die Treiber gefunden und konnte sie mit pkg_add -r foo2zjs installieren.

Nun musste der Drucker natürlich noch die Treiber/Firmware bekommen. Nach einigem Googeln hab ich auch irgendwie herausgefunden wie das geht. Also mittels /usr/local/etc/rc.d/cupsd stop cups lieber wieder angehalten und mit:
cd /usr/local/bin/
./getweb 1005                                                           
# statt 1005 euer Druckermodell nach der Liste von foo2zjs installieren.
Nun müsste dort eine .img Datei im Verzeichnis liegen
arm2hpdl Datei.img > Datei.dl                  # Dann habt ihr die Firmware im Druckerformat.

Nun mit cat /usr/local/bin/Datei.dl > /dev/ugenX.Y die Firmware laden. Anschließend habe ich die Datei noch in den Firmwareordner von foo2jzs kopiert: cp /usr/local/bin/Datei.* /usr/local/share/foo2zjs/firmware (das * im die img und die dl Datei dort zu haben aus Vorsicht ;-) )

CUPS wieder gestartet und: der Drucker wurde leider immer noch nicht erkannt :-( . Dafür habe ich in der printers.conf unter /usr/local/etc/cups/ den bereits installierten PDF-Drucker gefunden. Also cups wieder stoppen und mit dem vi habe ich einfach die ganzen Zeilen mit dem HP Namen in die Datei geschrieben.
Anschließend CUPS wieder gestartet und siehe da, ich hatte meinen Drucker :-)
Jetzt habe ich ihn noch mal neu konfiguriert mit dem Editor aus der Seite. Dabei habe ich den Hersteller, das Modell und den Treiber noch mal neu geladen und dabei kam dann diese printers.conf heraus.

Gleich mal unter Windows den Drucker eingebunden:
Im Druckermenu “Drucker hinzufügen” wählen, dann “Netzwerkdrucker” auswählen und im nächsten Dialog folgendes unter “Verbindung mit einem Drucker im Internet [...] herstellen: http://192.168.0.1:631/printers/HP-M1005 (IP-Adresse und Druckername natürlich angepast). Nun noch den Windows Treiber auswählen und dann gleich mal eine Testseite drucken. -> Und es geht :-)

So viel Spaß und bei Fragen einfach nen Kommentar hinterlassen.

Schöne Grüße,
Felix